Im November 2019 verschlug es vier Vereinsmitglieder nach Namibia, um das Flugwetter in der südlichen Hemisphären zu testen und dem heimischen Schmuddelwetter zu entfliehen.

Am 08.11.19 ging es von Frankfurt mit AirNamibia über Nacht nach Windhoek. Dort angekommen, wurde der Mietwagen entgegen genommen und im anliegenden Shop noch ein paar Hüte (wie in der Galerie zusehen mit Zebra-Muster) gekauft. Nach einer kurzen Städtetour, bei der festgestellt wurde, dass die koloniale Vergangenheit nicht zu übersehen ist, ging es los zur ersten Lodge. Schließlich fliegt man nicht um die halbe Welt, um nur zu fliegen, sondern auch, um sich das Land anzusehen. Die erste Woche stand also unter dem Motto Touri-Programm und Akklimatisierung, bevor es für den Rest des Urlaubs nach Pokweni ging. Dort wartete ein Arcus M auf die vier, den sie für zwei Woche gechartert hatten.

Der Arcus wartete dort aber nicht alleine, sondern in Kombination mit traumhaften Sichten und Basishöhen von bis zu FL 190. Also alles, was das Segelflieger Herz begehrt. Wer jetzt denkt, dass man sich dort einfach ins Flugzeug setzt und sich die 1000km von alleine fliegen lassen: Nicht so ganz. Unsere Flieger haben mehrere Tage mit Blauthermik trainieren müssen und es schließlich – bei Wolkenthermik – auf 830km gebracht und waren damit sehr zu frieden. Wie überall sonst in der Fliegerei auch, muss man sich auch Afrika erst erfliegen. Besonders, wenn es Urlaub sein soll 😉 Und in der Galerie findet Ihr viele Beweisfoto von den tollen Sichten, die man dort aus dem Flieger hat.

Was kann man sonst so in Namibia erleben?

Normal sind Reifenpannen. Die Reifen sehen aus, wie ein kleiner Flickenteppich und unsere Hegenscheider Fraktion sorgte während ihres Urlaubs dafür, dass noch ein Flicken dazu gekommen ist. Gewechselt wurde er fachmännisch bzw. fachfrauisch von der Besitzerin einer Lodge – dies schneller als es ATU schafft. Die Lodges waren übrigens immer ein Hingucker, mit Toiletten mit unglaublichen Ausblick, Nashörner im Garten und kulinarischen Highlights. Auch in Pokweni haben sie täglich schlemmen und die Flächenbelastung erhöhen können. Dünen sollten aber tatsächlich nur morgens bestiegen werden, weil die hohen Temperaturen in der Wüste nicht nur ein Gerücht sind, sondern sich als Tatsache erwiesen.

Fazit: Die Reise hat sich gelohnt und die vier würden das prompt nochmal machen 🙂